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DSL in Jühnsdorf

 

Aktuelle Meldungen findet Ihr auch auf der Seite der Interessengemeinschaft kein-DSL

 

23.09.2010
Vorabinformation:
Auf der Gemeindevertreterversammlung dürfen keine Fragen gestellt werden zu Themen die bereits auf der Tagesordnung stehen!
Auszug aus der Tagesordnung vom 23.09.2010
TOP 9: Möglichkeiten der Breitbandanbindung in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow Gast: DNS-Net

Für Leser, die es noch nicht gesehen haben sei gesagt, die DNS:net hat in Blankenfelde Ecke Dietrich-Bonhoeffer-Str./Berliner Damm einen Richtfunkmast aufgestellt, über diese Richtfunkstrecke soll das Wohngebiet am Friedhof mit VDSL 25MBit versorgt werden.

Folgende Fragen stellte ich nun Herrn Baier:

Frage 1: Im Februar wurden 20.000,- Euro in den Haushalt eingestellt, um den DSL-Ausbau zu fördern, wann kann mit einem kabelgebundenen Ausbau gerechnet werden?

Frage 2: Wird für den weiteren Ausbau in Richtung DSL auch im Jahr 2011 eine Summe X in den Haushalt eingestellt?

Frage 3: Hält die Gemeinde einen aktiven und regelmäßigen Kontakt zur SWFG, um sich über den neusten Fortschritt zu informieren?

Nun wurde:
1. Möglichkeit - ein plumper Versuch unternommen die Fragen abzuwürgen mit der Begründung "keine Fragen zu Themen auf der Tagesordnung"
2. Möglichkeit - das große Interesse der Verwaltung zum Vorschein, so das man nicht einmal den Unterschied zwischen Richtfunk und Kabel kennt
3. Möglichkeit - Lippenbekenntnisse und man weiß schon gar nicht mehr was im Februar beschlossen wurde

Fazit:
Eine Beantwortung der Fragen wurde abgelehnt und soll stattdessen schriftlich erfolgen, dazu hat in der Tat die Verwaltung ein Recht dazu. Allerdings muss die Verwaltung gestellte Fragen innerhalb von 14 Tagen beantworten.
Das auf Frage 1 und 2 keine Antworten gekommen sind und man diese schriftlich nachreichen möchte, kann man ja noch nachvollziehen.
Peinlich ist jedoch, das auch Frage 3 nicht beantwortet werden konnte, vielleicht hätte man eher fragen sollen "Hatten Sie überhaupt schon mal einen Kontakt mit der SWFG im Interesse Ihrer Bürger?"
Haben nun die Einwohner recht bei Ihrer Behauptung "Jühnsdorf ist nur das 5te Rad am Wagen und dem Baier ist es egal was mit Jühnsdorf passiert"? Liebe Jühnsdorfer, wir sind nicht die einzigen die so denken, nachdem ich die Unterschriftenaktion in Blankenfelde für DSL durchgeführt habe, sagten viele Einwohner von dort genau dasselbe.
Aber, ich bleibe weiter am Ball.

 

06.03.2010
In den letzten Tagen haben wir ein großflächiges Interessenbekundungsverfahren durchgeführt und sind mit 63 unterschriebenen Zetteln aus der Befragung herausgegangen.
Auf diesem Wege einen Dank an die Bewohner für Ihre Geduld beim ausfüllen der Formulare.
Im Moment klemmt es beim Bürgermeister der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow unserem Herrn Baier, trotz der Bereitstellung von 20000,- € in den Haushalt im Januar ist aus der Gemeinde kein Wort zu hören das es in irgendeiner Form vorwärts geht. Obwohl uns Herr Baier seit 3 Jahren jedesmal erzählt das DSL eine wichtige Sache ist und man unbedingt etwas unternehmen müsse. Aber wie viele von Euch bereits festgestellt haben, kann man auf seine Worte nicht viel geben. Wir bleiben aber dran und werden Euch weiter auf dem laufenden halten.

 

28.01.2010
Um den Ausbau in der DSL Versorgung voranzutreiben, wurden gestern durch die Gemeindevertreter mit der Mehrheit der Stimmen 20000,-€ in den Haushalt eingestellt.

 

21.12.2009
Gleich in der 1.ten Woche im neuen Jahr, ist ein Treffen zwischen der Gemeinde und der SWFG vereinbart worden.

 

19.11.2009
Der Ruf nach schnellem DSL wird in der Gemeinde immer größer, das ist auch in der Verwaltung bei einigen bereits angekommen.
Nach über 90min in der Gesprächsrunde war man sich einig, Ziel muss es sein, jedem Bürger in der Gemeinde einen schnellen Zugang zum Internet zu ermöglichen.
Daher wird noch im Dezember ausführlich auf der Gemeindevertretersitzung über die DSL Problematik eingegangen und ein "Berater" hinzugezogen, der die Gemeinde bei der Ausführung unterstützt. Ein weiterer Schritt wird sein, das man sich mit umliegenden Gemeinden in Verbindung setzt um so eine möglichst übergreifende Lösung zu finden.
Das waren 90min, die ich gerne geopfert habe

 

Seit Jahren setze ich mich für DSL in Jühnsdorf ein, bisher blieben allerdings die Bemühungen fruchtlos.
Trotzdem möchte ich Euch einiges nicht vorenthalten was so alles passiert.
Krönung des ganzen war bis jetzt Herr Jürgen Schlösser (FDP) auf einer Wirtschaftsausschusssitzung wo er doch prompt die Worte von sich gab "Besorgt Euch einen Anbieter, bezahlt es selber und dann habt Ihr auch DSL".
Das solche Leute doch tatsächlich in der Gemeinde sitzen, schlägt dem Fass den Boden aus.
Aber von einigen Parteien kann man auch nichts anderes erwarten.
Im Jahre 2008 wurde die Gemeinde als "Ort der Vielfalt" durch die Bundesregierung ausgezeichnet. Das ist ein Treffer ins Schwarze, einige bekommen DSL und andere eben nicht, so etwas zählt bereits als vielfältig.
In der nächsten Zeit werden hier weitere Meldungen erscheinen, bis dahin bitte ich um etwas Geduld.

 

25.09.2009
Derzeit läßt Ministerpräsident Platzeck verlauten, das bis Ende 2009 jeder Brandenburger DSL haben soll.
Dabei bezieht sich Ministerpräsident Platzeck auf die Digitale Dividende und sogenanntes SAT-DSL.
Auch wenn andere Übertragungsraten immer sehr gerne gelobt werden, ist die Sache mit Vorsicht zu genießen, SAT-DSL und viele Funkübertragungen wie z.B. UMTS unterliegen einer sogenannten "Fair Use Police", nach einer bestimmten Datenmenge wird die Übertragung auf Modem Geschwindigkeit begrenzt.
Die Rundfunkfrequenzen werden erst im nächsten Jahr versteigert, man sieht also, es handelt sich hier nur um reine Wahlpropaganda.

 

25.09.2009
Die Struktur- und Wirtschaftsfördergesellschaft Teltow-Fläming (SWFG) startet ihren Glasfaserausbau in Glienick, einem Ortsteil von Zossen. Hier hatte sich die größte Nachfrage abgebildet. Was nach Aussage der SWFG ebenfalls eine Rolle spielte: Starkes Bürgerengagement für Breitband.
Aufgebaut werden soll ein VDSL2-Netz. Dies soll den Vorteil haben, nicht soviele Erdarbeiten durchführen zu müssen. Es wird ein leistungsstarkes Glasfaserkabel bis zu den Kabelverzweigern (KVz) am Straßenrand gezogen. Von dort aus wird dann das vorhandene Kupfernetz verwendet. Das ist in Glienick möglich, weil die Verbindung vom Kabelverzweiger bis zum Hausanschluss nicht mehr als 500m beträgt. Damit sollen Bandbreiten von 25 Mbit im Download und 10Mbit im Upload sichergestellt werden können. Provider wird die EWE Tel sein, die bisher vor allem im nordwestlichen Niedersachsen aktiv ist und dort VDSL2 aufgebaut hat.
Die Baumaßnahmen sollen noch im ersten Quartal 2009 beginnen. Die SWFG erhofft sich von der Umsetzung des Pilotprojektes in Glienick weitere Impulse für den gesamten Landkreis Teltow- Fläming. Derzeit ist aber noch offen, wie der weitere Ausbau erfolgt, welches die nächste Gemeinde ist. Die SWFG will innerhalb der kommenden fünf Jahre den gesamten Landkreis Teltow-Fläming ausgebaut haben.

Anmerkung: Bereits 2008 ließ die SWFG verlauten, TF innerhalb von 5 Jahren flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen. Vor einigen Monaten hatte ich ein Gespräch mit Frau Konos von der SWFG. Das Gespräch war ernüchternd, nur weil gesagt wird, ein flächendeckender Ausbau heißt es noch lange nicht, das ein flächendeckender Ausbau kommen wird. 30 Leute in Jühnsdorf wären ja auch kein Bedarf der gedeckt werden müsse. Der Ausbau in Glienick sollte im 1ten Quartal erfolgen, jetzt sind wir am Ende des 3ten Quartals und es hat sich bis jetzt nichts getan. Das können also 5 lange Jahre werden.

 

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